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Länderinformation zu Suriname

Willkommen in Suriname, einem der drei beeindruckenden Guyanas!

Hierunter verbergen sich die Naturschönheiten Guyanas, Suriname und Französisch Guyanas. Sie liegen im Norden Süd Amerikas an der atlantischen Küste. Die Guyanas, bislang wenig touristisch etabliert und bekannt, bieten Natur- und Erlebnisreisen der ganz besonderen Art. Sie unterscheiden sich sehr von anderen Ländern Südamerikas. Zum einen sind sie deutlich kleiner als die anderen Länder, zum anderen wird in keinem der drei Länder spanisch gesprochen. Kulturell sind sie stärker mit der Karibik verbunden und beheimaten noch immer eine Vielzahl traditioneller Volksgruppen und bieten somit eine starke kulturelle Vielfalt. Die unberührte Natur und ein intakter, üppiger Regenwald, sind charakteristisch für die drei Länder.


Warum sollte ich nach Suriname reisen?

Suriname ist eines der wenigen letzten Länder ohne intensiven Tourismus. Wer gerne die Schönheit des Regenwaldes in seiner reinen Form kennenlernen möchte, ist in Suriname absolut richtig. Über 80% des Landes sind mit Primärwald bewachsen, etwas, das kaum anderorts zu finden ist. Entdecken Sie die artenreiche Tierwelt Surinames mit unglaublich vielen Vogelarten, Affen, Faultieren, Schildkröten, Delfinen und Jaguaren. Suriname bietet ideale Voraussetzungen für Natur- und Outdoor-Freunde. Von Vogelbeobachtungen, über Wanderungen und Dschungelexpeditionen ist alles machbar, sowohl für Abenteurer, als auch Familien.

Trotz der karibischen Lage ist Suriname keine typische Stranddestination. Mangroven zieren die Küste und bieten somit hervorragende Stätten für Meeresschildkröten. Wer trotzdem baden möchte, kann diesem Wunsch in einem der vielen erfrischen Flüsse nachgehen und an einem der Flussstrände entspannen. Wer den Einsatz einer längeren Anreise in Kauf nimmt, kann ebenso an ausgewählten Orten im Meer baden. Da der Regenwald größtenteils nur über Wasserstraßen verfügt, gibt es vielfältige Möglichkeiten für Boots- und Kanutouren.

Suriname ist ein Schmelzpunkt der Kulturen. Indigene Stämme, Kreolen, Javaner, Inder und Chinesen haben hier ihre Heimat gefunden. Die Kolonialgeschichte zeigt sich heute noch in der ethnischen Vielfalt und Architektur. Erleben Sie ein buntes, lebensfrohes Land, voll exotischer Genüsse. Von der Moderne bis zur Tradition erleben Sie hier abwechslungsreiche Begegnungen.


Wo liegt Suriname?

Suriname ist das kleinste Land Südamerikas! Es liegt im Norden des südamerikanischen Kontinents an der atlantischen Küste. Es grenzt im Westen und Osten an Guyana und Französisch Guyana und im Süden an Brasilien. Die natürlichen Gegebenheiten des Landes bieten optimale Bedingungen für Naturliebhaber und Outdoor-Aktivitäten. Inmitten der Tropen liegend, weist Suriname eine außerordentlich große Fläche an unberührtem Regenwald auf. Eine besonders artenreiche Pflanzenwelt erwartet Sie hier. Hinzukommen aufbrausende Wasserfälle, viele exotische Tiere, atemberaubende Aussichten von Berggipfeln, Flusstouren und erschlossene Kulturlandschaften.


Einreisebestimmung- Welche Visa und Impfvorschriften muss ich beachten?

Visa

Für die Einreise als deutscher Staatbürger nach Suriname, benötigen Sie ein E-Visum (elektronisches Visum). Es ist erforderlich, dieses vorab online und kostenpflichtig zu beantragen. Mit gültigem E-Visum wird Ihnen ein Aufenthalt für bis zu 90 Tagen in Surinam ermöglicht.

Impfung

Suriname fordert zum Schutz seiner Einreisenden einen Gelbfiebernachweis bei Einreise. Dies gilt für alle Reisenden ab einem Jahr, da Teile des Landes Gelbfieber-Endemiegebiete sind. Darüber hinaus empfehlen wir, sich vorab gegen Hepatitis A zu impfen.

 


Klima- Wann ist die beste Reisezeit für Suriname?

In Suriname herrscht tropisches Klima. Fast ganzjährig liegen die Temperaturen am Tage zwischen 25 und 35 °C. Nachts sinkt die Temperatur auf 18 bis 23 °C ab. Zwei Regenzeiten erstrecken sich in Suriname von Mai bis August und November bis Februar. Während den Regenzeiten kommt es häufig zu Überschwemmungen und erheblichen Verkehrsbehinderungen. Für viele Aktivitäten empfiehlt es sich daher, in der Trockenzeit zu reisen. Der meiste Regen fällt in den Monaten Mai und Juni. Blauen Himmel und viele Sonnenstunden erleben Sie von Februar bis April und Juli bis November. September und Oktober sind hierbei die heißesten Monate.

Wenn Sie gerne abseits der Hauptsaison reisen möchten, finden sie in den Monaten Januar, April, Mai, Juni, September und November die wenigsten Touristen in Suriname vor. Ein weiterer Anhaltspunkt für den besten Zeitpunkt Ihrer Reise können die Festlichkeiten in Suriname sein, welche Sie während Ihrer Reise miterleben können.


Feste- Was wird in Suriname gefeiert?

 

Wann?

 

Name des Feierlichkeit

 

Was wird gefeiert

 

Wie wird gefeiert?

 

März

 

Holi

 

Holi ist ein traditionelles Fest der Hindus, welches jedoch auch über die Religion hinaus, von weiten Teilen der Bevölkerung gefeiert wird. Wie die Natur dem Winter trotz, so auch das Gute dem Böse. In diesem Sinne wird der Frühling willkommen geheißen und der Sieg des Guten über das Schlechte zelebriert.

 

Den gesamten Tag finden ausgiebige Wasserschlachten statt. Zudem bewerfen sich die Feiernden gegenseitig mit  Farbpulver. Begleitet wird der Spaß von Musik und süßen Leckereien.

 

April

 

Wandelviertaagse

 

 

Wandelviertaagse ist ein traditionsreiches Marschevent aus den Niederlanden. Zu deutsch bedeutet es "Vier Tage Wandern".

 

Während des viertägigen Events laufen die Teilnehmer größere Streckenabschnitte im Marschschritt zurück. Die Gruppen treten dabei oft in bunten Kostümen und traditionellen Kleidern an. Begleitet wird das Fest von Tanz- und Showeinlagen.

 

Juli

 

Keti Koti

 

Keti Koti ist der Tag der Freiheit, ein sehr wichtiger Nationalfeiertag in Suriname. Hier wird das Ende der Sklaverei gefeiert, die bis 1863 anhielt.

 

Die Feierlichkeit wird als große Party mit viel Musik und Tanz bis in die frühen Morgenstunden zelebriert.

 

Oktober/ November

 

Divali

 

Divali ist eines der wichtigsten Feste des Hinduismus und seit 2010 auch in Suriname ein anerkannter Nationalfeiertag. Divali ist das Fest der Versöhnung. Licht soll über die Dunkelheit siegen und das Gute gewinnen. In vielen Teilen Indiens, gilt Divali auch als Neujahrsfest.

 

Hierzu werden Häuser und Straßen prächtig beleuchtet und mit Familien und Freunde gefeiert.

 

25. Novemver

 

Unabhängigkeitstag

 

Suriname feiert das Ende der Kolonialherrschaft von Holland. 

 

 

Der Unabhängigkeitstag wird prachtvoll mit großem Aufwand zelebriert. Militärsparaden, Auftritte von Schülergruppen, Showeinlagen, traditionelle Musik und Tanz bestimmen die Festlichkeit.

 
 

 


Was gibt es in Suriname zu entdecken?

Suriname bietet einen spannenden Mix aus Abenteuer und Erholung. Ideal für alle Naturliebhaber, die sich gerne abseits des Massentourismus bewegen und aufgeschlossen für neue Kulturen sind, Geschichte erleben wollen und in die Tiefe des Dschungels eintauchen möchten. Besuchen Sie traditionelle Dörfer im Urwald, schippern Sie über Wasserverkehrswege, entspannen Sie sich an den Flussstränden, wandern Sie durch Nationalparks, lassen Sie sich von der farbenfrohen Tierwelt Surinames in seinen Bann ziehen, schlendern Sie durch die vielfältigen Kolonialstädte und lassen Sie sich von der karibischen Lebensfreude anstecken.

Städte und Natur- Was sollte ich mir nicht entgehen lassen?

  • Dschungeltouren: In Suriname herrscht südlich des Brokopondo Stausees dichter Regenwald vor. Surinames Hauptaktion! So üppig wie kaum anderorts, finden Sie hier unberührten Urwald vor. Spannende Dschungeltouren erwarten Sie. Von kleinen, farbintensiven Käfern bis hin zu großen gemusterten Jaguaren ist hier alles heimisch. Beobachten Sie die großartige Tierwelt in dem nahezu unberührten Regenwald Surinames. Unternehmen Sie Touren mit dem Boot oder Kanu und erkunden Sie die Vielfalt des Regenwaldes auf dem Wasserweg. Entspannen Sie sich an Stromschnellen, picknicken Sie an Sandstränden des Flussufers, erklimmen Sie Berge, genießen Sie prasselndes Wasser an Wasserfällen und erkunden Sie die Tiefen des immergrünen Urwalds. Ihre Regenwaldtour können Sie mit dem Aufenthalt in einer der vielen Eco Lodges kombinieren. Je nach Möglichkeit könne Sie auch ein traditionelles Urwaldorf besuchen. Der Indigene Tourismus ist besonders stark in der Boven Region des Landes ausgeprägt. Der Tourismus in Surinames Regenwald wird unter nachhaltigen Richtlinien durchgeführt. Die Anreise ist vielerorts nur per Kleinflugzeug möglich, Straßen gibt es keine.
  • Zentral Suriname Naturreservat: Das Zentral Suriname Naturreservat ist das größte und bekannteste Naturschutzgebiet des Landes. Mit einer Größe von 16.000 km² erstreckt es sich über 10 % des Landes und zählt zu den größten Naturschutzgebieten Süd Amerikas. Seit 2000 gehört es zum UNESCO-Welterbe. Aufgrund seiner Größe umfasst es vielfältige Ökosysteme, von tiefem Regenwald, bis Bergketten und Savannen. Im Norden finden Sie die Raleighwaserfälle, im Zentrum den höchsten Tafelberg des Landes. Des Weiteren, gibt es Granit-Berge wie den Volzberg, welcher im Rahmen eines Dschungelbesuchs erklimmt werden kann. Zudem leben viele bedrohte Tierarten im Zentral Suriname Naturreservat.
  • Paramaribo: Paramaribo ist mit 240.00 Einwohner sowohl die größte Stadt, als auch Hauptstadt Surinames. Sie ist das Zentrum des Landes. Über die Hälfte der Surinamer leben in und um Paramaribo. Hier herrscht eine große kulturelle Vielfalt vor. Kirchen, Moscheen, Synagogen und Hindu-Tempel stehen einträchtig nebeneinander. Bunte Farben, fröhliche Klänge und karibische Lebensfreude kennzeichnen die Atmosphäre. Hier können Sie Architektur, wie die Holzkathedrale St. Peter und St. Paul und den Präsidentenpalast bestaunen. Flanieren Sie inmitten der Kolonialarchitektur an der Waterkant, am Rande des Flusses und erkunden Sie deren Altstadt. 2002 wurde diese wegen ihren prachtvollen Bauten von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Besuchen Sie den Zentralmarkt, den Palmengarten und den Unabhängigkeitsplatz. Tauchen Sie in Fort Zeelandia und in den nahegelegenen Plantagen in Commewijne in die Geschichte Surinames ein. Auf dem Surinam River können zudem Fluss Delphine bei einer Bootstour beobachtet werden.
  • Delfin Touren auf dem Suriname Fluss: Der Suriname Fluss ist ein Zufluss in den atlantischen Ozean, nördlich von Paramaribo. Mehrfach die Woche werden Touren für Touristen auf dem Suriname Fluss angeboten. In einem einfachen Fischerboot geht es hinaus aufs Wasser.  Die neugierigen Delfine springen am Rande des Bootes in die Höhe, zur Freude der Touristen. Die Delfine Touren sind ein Vorzeigeprojekt des nachhaltigen Tourismus. Zuvor wurden sie bejagt, nun können Fischer durch die Bootsvermietung langfristig von den Aktivitäten dieser Säuger profitieren und der Delfinbestand bleibt erhalten. Besonders lohnenswert sind Touren bei Sonnenuntergang.
  • Bigi Pan Naturreservat: Knapp 5 Stunden von Paramaribo entfernt liegt das Naturreservat Bigi Pan in Nickerie. Auf dem Weg lernen Sie die ländliche Seite Surinames kennen, mit Reisfeldern, Bananen- und Kokusnussplantagen. Bigi Pan ist ein Feuchtgebiet welches mehr als 150 Vogelarten beheimatet. Unter anderem scharlachrote Ibisse und Flamingos. Befestigte Straßen gibt es hier keine, dafür aber Magrovenwälder und Wasserwege. Am besten erleben Sie deshalb Bigi Pan auf einer Bootstour. Wer möchte, kann auch in einer auf Stelzen gebauten Unterkünften inmitten der Lagune nächtigen. Alternativ stehen Unterkünfte in der nahegelegenen hinduistischen Stadt Nieuw Nickerin zur Verfügung.
  • Galibi Naturreservat: Galibi ist ein Naturreservat im äußersten Nordosten von Suriname, im Distrikt Marowine. Hier mündet der Marowine Fluss in den atlantischen Ozean. Zahlreiche unberührte Strände liegen hier, welche jedes Jahr zwischen Februar und August eine Vielzahl an Schildkröten zur Eiablage anziehen. Sowohl die Grüne Meeresschildkröte und die Olivgrüne Ridley, wie auch die Leatherback Schildkröte können hier beobachtet werden. Die Leatherback Schildkröte kann eine eindrucksvolle Größe von 1,80m aufweisen und 300-600 kg wiegen. Der unvergessliche Besuch des Schildkröten-Reservats kann mit einem Aufenthalt in den Indianerdörfer Christiaankondre und Langamankondre verbunden werden.
  • Brownsberg Naturpark: Das Highlight des Brownsberg Naturparks ist der Brownsberg. Mit einer Höhe von rund 500 m bietet er eine wunderschöne Aussicht über die tropische Gegend. Darüber hinaus weist er verschiedene kleine Wasserfälle auf, die besucht und zum Baden genutzt werden können. Der Brownberg Naturpark beheimatet eine Vielzahl an Brüllaffen, sowie weitere Primartenarten, welche Sie auf einer Wanderung durch die Regenwald Region erspähen können. Der Naturpark liegt am Nordwestlichen Ufer des Brokopondo Stausees, welcher ebenfalls sehenswert ist.

 


Sicherheit- Ist Suriname für Touristen sicher?

Suriname befindet sich in einer stabilen politischen Lage. Dies ermöglicht einen sicheren Tourismus. Jedoch sollten Sie trotzdem allgemein gültige Sicherheitshinweise für Süd Amerika beachten. Tragen Sie keinen auffälligen, teuren Schmuck oder Wertgegenstände und meiden Sie es, größere Mengen an Geld bei sich zu tragen. Halten Sie sich nach Möglichkeit bei Dunkelheit nicht alleine draußen auf und vermeiden Sie verlassene Gegenden. Fahren Sie nicht per Anhalter, sondern buchen Sie Ihr Taxi bei registrierten Taxizentralen oder im Hotel.


Wissenswertes vor Ort

Sprache

Suriname ist da einzige Land in Süd Amerika, indem die offizielle Amtssprache niederländisch ist. Trotzdem wird im Alltag von einem Großteil der Bevölkerung die Kreolsprache Scanantongo als Verkehrs- und Handelssprache genutzt.

Viele Surinamer kommunizieren zudem, in ihren Muttersprachen. Dazu zählen Sranantngo, Saramaccans zu den Kreolischen Sprachen und Arawak und Tiriyó zu den indigene Sprachen. Hinzukommen aufgrund der großen ethnischen Vielfalt weitere Sprachen wie Javanisch, Hindi, Chinesisch und Portugiesisch. Die Verständigung auf Englisch ist in weiten Teilen des Landes möglich.

Währung

In Suriname wird mit dem Suriname-Dollar gezahlt. Die Scheine werden zwischen 5 und 100 Suriname Dollar ausgegeben. Die kleinste Münze ist 1 Suriname Cent, die größte 250. Euronoten können Sie bereits am Flughafen, in einer Wechselstube („Casa de cambio“), im Hotel oder auf einer Bank wechseln. Es empfiehlt sich, Ihr Geld erst vor Ort einzutauschen. Im Heimatland ist der Wechselkurs meist deutlich schwächer. Geld können Sie zudem an einem der Automaten in den größeren Städten abheben. Visa, Master und Maestro Karten haben die größte Akzeptanz. In Suriname wird im Alltag Bargeld verwendet. Das Zahlen mit EC- und Kreditkarten ist in den großen Städten und gehobenen touristischen Eirichtungen jedoch auch möglich. Kosten für Unterkunft und Verpflegung sind deutlich günstiger als in Deutschland.

Gesundheit -  Worauf sollte ich besonders achten?

Das Leitungswasser in Suriname ist nicht zum Trinken geeignet. Auch zum Zähneputzen empfiehlt sich nach Möglichkeit abgekochtes oder Flaschenwasser zu verwenden, um Durchfall zu vermeiden. Achten Sie zudem auf Mückenschutz. Ein Großteil des Landes ist Malaria Risikogebiet. Dies gilt jedoch nicht für die Stadt Paramaribo, sowie weitestgehend für den Küstenabschnitt. Um sich vor Moskito übertragenden Krankheiten zu schützen, tragen Sie am besten vermehrt körperbedeckende, helle Kleidung, nutzen nach Möglichkeiten ein Moskitonetz und tragen Sie wiederholt Insektenschutzmittel auf.

Stromversorgung

In Suriname werden vier Steckdosentypen verwendet. Zwei davon sind identisch mit den Steckdosentypen in Deutschland, Typ C und F. Für den Steckdosentyp A und B benötigen Sie in Suriname einen Adapter. Zudem variiert die Netzspannung in Suriname vieler Orts zwischen 110 / 220 Volt bei einer Frequenz von 60 Hz. Deutsche Geräte laufen auf einer Spannung von 230 V. gegebenenfalls benötigen Sie einen Spannungswandler. In der Regel können Ladekabel für Smartphone, Tablet etc. ohne Spannungswandler genutzt werden. Sie verfügen meist über das Etikett 'INPUT: 100-240V, 50/60 Hz', welches eine Internationale Nutzung ermöglicht.

Verkehr

In Suriname herrscht Linksverkehr! Die Straßen um Paramaribo und den größeren Städten sind größtenteils asphaltiert. In kleinen Region werden Sie Sandpisten vorfinden. Das Bussystem ist im Küstenbereich gut ausgebaut. Um jedoch Natur und Ortschaften im Inneren des Landes zu erkunden, stellt das Boot die gängigste und oft auch günstigste Fortbewegungsmethode da. Rund 1200 km beschiffbare Wasserwege durchlaufen Suriname.

Küche- Was wird traditionell in Suriname gegessen?

Zu den Grundnahrungsmitteln in Suriname zählt vor allem Reis. Gerichte mit Reis und Bohnen sind in der gesamten Karibik weit verbreitet. Die surinamische Küche ist bunt geprägt von den Einflüssen der multikulturellen Vielfalt des Landes. So wird zum Beispiel zu vielen Gerichten Roti, ein dünnes Fladenbrot aus Indien serviert.

An die indonesische Küche angelehnt ist das typische Gericht Nasi Goreng. Hier wird der Reis mit Fleisch und Gemüse angebraten, Ei untergerührt und mit Kurkuma oder Curry gelblich gefärbt. Auch gebratene Nudeln nach chinesischer Art sind klassisch in Suriname. Das Essen von Huhn ist weit verbreitet im Land. Nicht nur als Fleischbeilage, sondern auch zubereitet in Soßen und Pasten. Als Getränk sind Ingwerlimonaden sehr beliebt.

Ein traditionelles Festtagsgericht Surinames ist Pom. Die Knollen Pflanze Tannia wird hierbei geraspelt und mit Zitronensaft und einer Soße aus Öl, Zwiebeln, Tomaten und Muskatnuss zu einer Masse verarbeitet. Diese kommt in eine ofenfeste Form und wird mit einer Lage Hühnchen Fleisch bedeckt. Oben auf, kommt eine weitere Schicht der köstlichen Tanniamasse. Nach ausgiebigen Backen wird Pom mit Reis und Gemüse serviert.