Lateinamerika Discover
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Castillo San Felipe

Die umfassende Guatemala-Reise, 15 Tage

Preis
auf Anfrage
 
Buchungsnummer:
GUA-PAN-05
Reiseaktivität:
Naturreise, Kulturreise, Land und Leute
Reise ab/bis:
Guatemala City
Reiseleitung:
deutschsprachig
Teilnehmerzahl:
ab 2 Personen
Highlights
  • Guatemala City
  • Archäologische Stätte Quirigua
  • archäologischer Park von Copán in Honduras
  • die schwarze Sandküste von Monterrico
  • Bootsausflug in die Mangrovensümpfe
  • Mayastätte El Ceibal
  • Biotopo del Qúetzal
  • UNESCO Erbe der Menschheit

Detaillierter Reiseverlauf

Abkürzungen:
F=Frühstück, M=Mittagessen, A=Abendessen

Kaum ein Platz in der Welt ist so kontrastreich und freundlich wie Guatemala. Das Land des "Ewigen Frühlings" zeigt einen außerordentlichen Farbenreichtum, angefangen vom saftigen Grün der Vegetation, dem tiefen Blau der Seen, bis zu den bunten Trachten der Indigenen. Die Allgegenwart weit auseinander liegender kultureller Epochen wie Maya-Zeit, Kolonialismus und Moderne prägen das Leben in Guatemala in einzigartiger Weise. Gewaltige, im Urwald verborgene Pyramiden und Tempel, überlebensgroße Steinfiguren, geheimnisvolle Masken und Wandfresken zeugen von der vergangenen Hochkultur. Genießen Sie während dieser Reise die Vielfalt die Guatemala zu bieten hat.

1. Tag: Guatemala City

Nach der Ankunft am internationalen Flughafen werden Sie abgeholt und in Ihr Hotel gebracht.

2. Tag: Guatemala City - Chichicastenango - Atitlansee, Panajachel, (F)

Morgens fahren Sie an reich bebauten Feldern vorbei über das Hochland nach Chichicastenango (2.080 m). Chichicastenango ist eine Stadt der Magier und Mythen. Eines der wichtigsten Dokumente der frühen Maya-Kultur, das Popol Vuh, wurde Ende des 17. Jh. im Archiv des Dominikanerklosters gefunden.
Heute besuchen Sie den bekannten Wochenmarkt von Chichicastenango. "Chichi" ist nicht nur der wichtigste Marktplatz der Indianer und Ort für indianisches Kunsthandwerk, sondern auch Kulturzentrum. Geheimnisvoll muten die Riten an, die auf den Stufen und im Inneren der Kirche Santo Tomás stattfinden. Auf einer Anhöhe thront eine fast mannshohe Indigenengottheit. Hier hat sich der katholische Glaube mit den Indigenen-Gottheiten zu einer Einheit verschmolzen. Auf den holprigen Treppen wird wie zu vorkolumbischer Zeit Kopalharz verbrannt und den Göttern geopfert. Es werden Kerzen angezündet und Gebete gesprochen. Der Innenraum der Kirche ist vom Weihrauch und Ruß der Kerzen geschwärzt. Vor den Plattformen auf dem Mittelgang sitzen Indígenas und streuen Kiefernadeln, Rosenblätter und grüne Blätter auf den Boden. Dabei hat jede Opfergabe und jede Farbe ihre ureigene Bedeutung. Eine knappe Stunde Fußweg dauert der Spaziergang zum Opferplatz Pascual Abaj, geschmückt von einem Steinkopf, wo zu Ehren des Mais- und Regengottes Kopal verbrannt wird und Tiere geopfert werden. Am Nachmittag Weiterfahrt zum blauen Atitlan-See (1.562 m), umgeben von Bergen und Vulkanen. Der See lädt zum Baden ein (Wassertemperatur um die 20° C). Sie übernachten in der präkolumbischen Kleinstadt Panajachel, am Ufer des Atitlan-Sees gelegen, umringt von Kaffeeplantagen, Gärten und fruchtbaren Feldern. Übernachtung im Hotel.

3. Tag: Atitlán-See, (F)

Morgens unternehmen Sie eine Bootsfahrt nach Santiago de Atitlán, gelegen an einer geschützten Bucht am Fuße der Vulkane Toliman und Atitlán. Die Maya-Tzutuhil-Indigenen tragen traditionelle Trachten und halten jeden Morgen einen großen Markt ab, auf dem einheimische tropische Früchte, Gewürze, Gemüse und Stickarbeiten angeboten werden. In präkolumbischer Zeit war Santiago die Hauptstadt des Tzutuhil Königreiches. Danach fahren Sie mit dem Boot nach San Antonio de Palopó. In jedem Dorf tragen die Einheimischen unterschiedliche, farbenfrohe Trachten. Die Frauen spinnen traditionell die Wolle und weben Decken. Der Nachmittag steht zur freien Verfügung und bietet sich an, das Städtchen Panajachel zu erkunden. Übernachtung im Hotel.

4. Tag Atitlán-See - Antigua, (F)

Am Vormittag geht die Fahrt mit einem einmaligen Blick auf den Atitlán-See und die umliegenden Vulkane Toliman, Atitlán und San Pedro in die koloniale und geschichtsträchtige Stadt Antigua, die 1979 von der UNESCO zum "Erbe der Menschheit" erklärt wurde. Beginn der Besichtigung von Antigua. Übernachtung im Hotel.

5. Tag: Antigua, (F)

Antigua war für über 200 Jahre bis 1773 wirtschaftliches, geistiges und kulturelles Zentrum des Subkontinents. Die Stadt hat sich viel von der Atmosphäre dieser Zeit erhalten. Kolonial, geschichtsträchtig, konserviert, kurz: ein lebendiges Kulturdenkmal. Die Stadt verdankt ihren Charme den barock-kolonialen Gebäuden sowie der idyllischen Umgebung von majestätischen Bergen und Vulkanen. Sie besichtigen die Stadt mit Kirchen, Klöstern und Museen, die im 18. Jh. durch zahlreiche Erdbeben und Vulkanausbrüche fast zerstört wurden und unternehmen einen Ausflug zu den Kaffeeplantagen sowie einer Jade-Fabrik in der Umgebung. Das milde Frühlingsklima und der gute Boden in der Region begünstigen den Anbau von Gemüse, Blumen und Kaffee. Übernachtung im Hotel.

6. Tag: Antigua - Guatemala City - Cobán Alta Verapaz, (F)

Kurze Stadtrundfahrt durch Guatemala City, dabei kommen Sie vorbei am Verwaltungsgebäuden und der Staatsbank sowie dem Nationaltheater, anschließend fahren Sie weiter zum Zentralpark, bei dem auch der Nationalpalast und die Kathedrale liegen. Bevor Sie Guatemala City verlassen besuchen Sie den Minerva-Park, in dem sich eine Reliefabbildung des Landes befindet. Auf einer abwechslungsreichen Fahrt geht es hinunter ins Motaguatal und später wieder hoch ins Departament von Alta Verapaz, bekannt durch den Kaffee- und Kardamom-Anbau. Auf einer kurzen Wanderung im Biotopo del Qúetzal können Sie mit etwas Glück den Nationalvogel von Guatemala, den Quetzalvogel, beobachten. Übernachtung im Hotel.

7. Tag: Cobán - El Ceibal - Flores, (F)

Über eine kurvenreiche Straße geht es in den sogenannten Petén. Vor einigen Jahren noch wäre diese Fahrt mit großer Anstrengung in etwa 3 Tagen zu schaffen gewesen. Gegen Mittag erreichen Sie die Mayastätte El Ceibal, die versteckt im Dschungel liegt. Von der Anlage ist nur ein kleiner Teil restauriert. Archäologen fanden hier einerseits Spuren einer sehr frühen Periode der Maya-Kultur, andererseits weisen die Abbildungen auf Stelen und Tempeln auf toltekischen Einfluss hin, die bereits das Ende der Mayakultur ankündigen. Ceibal ist die einzige Mayastätte in Guatemala, die noch im 10. Jh. besiedelt war. Nach der Besichtigung von El Ceibal fahren Sie weiter nach Sayaxché mit einer Fähre über den Rio La Pasión und weiter nach Flores. Übernachtung im Hotel.

8. Tag: Tikal, (F)

Transport vom Hotel zum Nationalpark Tikal, der 1979 zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Die großartige Mayastätte Tikal ("Ort an dem Geisterstimmen ertönen") liegt wie ein Zauberbild mitten im Urwald und wurde von Archäologen erst vor wenigen Jahren wiederentdeckt. Das tropische Grün, der blaue Himmel, Schwärme von Reihern, Tukanen und Papageien sowie Wildtruthähne bilden eine Symphonie mit den Maya-Bauten und den gigantischen Bäumen. Sie besuchen hoch aufragende Tempel, weitläufige Plätze, Altäre, Ballspielplätze und Stelen. Übernachtung im Hotel.

9. Tag: Flores - Río Dulce - Livingston - Río Dulce, (F)

Transfer von Flores zum Río Dulce. Dieser Fluss verbindet auf einer 42 km langen Strecke mit üppiger Vegetation, den Izabal-See mit dem Atlantischen Ozean. Die Ufer des Río Dulce sind zu beiden Seiten mit Bromelien, Lianen und Orchideen bewachsen. Zwischen den Stelzwurzeln der Mangroven ist eine vielfältige Fauna zu Hause. Weiße Reiher, Kormorane, Eisvögel und Seeadler sitzen auf den Ästen der Bäume und Sträucher und kreuzen mit ein paar Flügelschlägen das Wasser. Nach jeder Flussbiegung eröffnet sich ein neues fantastisches Bild in üppigem, verschwenderischem Grün. Sie besuchen das afrikanisch-karibisch anmutende Fischerdorf Lívingston mit seinen bunten Häusern und seinen herzlichen Einwohnern, den Garífunas, Mischlingen von Schwarzen und Einheimischen, die eine Mischung aus spanischen, englischen und karibischen Dialekten sprechen. Das Gebiet von Lívingston wurde erstmals im Jahre 1802 von karibischen Indianern und afrikanischen Sklaven besiedelt, die von den Inseln der westlichen Karibik entflohen waren. Am späteren Nachmittag fahren Sie wieder zurück Fluss aufwärts und bevor Sie zu Ihrem Hotel fahren geht es vorbei an der verwinkelten Burg Castillo San Felipe, aus dem 16. Jahrhundert stammend, welche zum Schutz gegen Piraterie errichtet wurde. Übernachtung im Hotel.

10. Tag: Río Dulce - Quirigua - Copán / Honduras, (F)

Transfer nach Quiriguá, einer sehr bedeutsamen archäologischen Stätten aus der Mayakultur, die von der UNESCO zum "Erbe der Menschheit" erklärt wurde. Die Ruinen, die inmitten von Bananenplantagen liegen, faszinieren mit zahlreichen Stelen und Steinquadern, die mit ihren Hieroglyphen und Reliefs wie ein offenes Geschichtsbuch von den Ereignissen der Mayahochkultur während des 5. und 6. Jahrhunderts berichten. Die hohen Maya-Stelen zählen zu den schönsten ganz Zentralamerikas. Später überqueren Sie die Grenze zu Honduras und fahren weiter nach Copán. Übernachtung im Hotel.

11. Tag: Copán - Guatemala City, (F)

Sie besuchen den archäologischen Park von Copán, der die zweitgrößte Mayastätte Mittelamerikas beherbergt. Hier findet man die schönsten und aussagekräftigsten Hieroglyphen. Die ca. 2.500 Einzelbilder lassen darauf schließen, dass Copán ungefähr im Jahr 460 n. Chr. gegründet wurde. Die festen Steinbauten dieser Stadt mit insgesamt 31 über 3 m hohen Stein-Stelen gehören zu den künstlerisch großartigsten Werken der Mayakultur. Nachmittags geht es zurück nach Guatemala City. Übernachtung im Hotel.

12. Tag: Guatemala City - Pacaya - Monterrico, (F)

Am Vormittag geht die Fahrt nach San Vicente Pacaya wo Sie Ihre Wanderung zum aktiven Vulkan Pacaya starten können. Es sind ca. 1,5 Stunden Aufstieg zu den sehr interessanten Lavafeldern, mit einem tollen Ausblick auf Guatemala City sowie die Vulkane Agua und Acatenango. Es kann auch ein Pferd gemietet werden, dass Sie nach oben bringt (nicht im Preis inbegriffen). Am Nachmittag geht es hinunter an die schwarze Sandküste von Monterrico. Übernachtung im Hotel.

13. Tag Monterrico, (F)

Am Morgen unternehmen Sie einen Bootsausflug in die Mangrovensümpfe, die sich über 2.800 Hektar erstrecken, um Flora und Fauna zu beobachten. Anschließend besuchen Sie das Naturreservat, das Schildkröten und Krokodile beherbergt. Übernachtung nochmals in Monterrico im Hotel.

14. Tag Monterrico, (F)

Der heutige Tag steht Ihnen zur freien Verfügung. Sie haben die Möglichkeit auf eigene Faust die Küste zu erkunden oder sich zur Entspannung an den Strand des Pazifiks zu legen. Übernachtung im Hotel.

15. Tag Monterrico - Guatemala City, (F)

Rückfahrt nach Guatemala City zum Flughafen und Ende einer schönen erlebnisreichen Reise.

Termine und Preise

Leistungen:

  • deutschsprachiger lokaler Reiseleiter
  • 14 Übernachtungen in guten Mittelklassehotels mit Frühstück
  • alle Transporte im klimatisierten, der Gruppengröße angepassten Bus
  • Bootsfahrten wie im Programm erwähnt
  • alle Eintritte für Nationalparks und Museen soweit im Programm enthalten

Nicht eingeschlossen: Getränke, zusätzliche Mahlzeiten,Grenzübertrittskosten nach Honduras (ca. USD 40 p.P.), persönliche Ausgaben, Trinkgelder

Castillo San Felipe
Skulptur "Der alte Mann von Copán" bei der Akropolis
Ausflug Nationalpark Pacaya in Guatemala
Cashew Früchte
Auf dem Río Dulce unterwegs
Epidendrum Orchidee am Atitlán-See
Hibiskus in Livingston
Nasenbären im Unterholz
Hellroter Ara (Ara macao) an der Ruinenstätte
Naturschutzgebiet Semuc Champey
Kapokbaum in La Democracia
Einheimische backen Tortillas in Chichicastenango

Ihre Hotels

Unterbringung in folgenden Hotels oder ähnlich:

Ort Hotel Kategorie Nächte
Guatemala City Biltmore Plaza *** 2
Atitlán See Posada de Don Rodrigo *** 2
Antigua Meson de Maria *** 2
Alta Verapaz Park Hotel *** 1
Flores Villa Maya *** 2
Copán / Honduras Hotel Marina Copán *** 1
Rio Dulce Hotel Catamaran *** 1
Monterrico Hotel Dos Mundos *** 3

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